Kunst & Kind: VaterMutterKunst in der Hamburger Kunsthalle


Kunst & Kind

Wie ich schon in meinem Post über die Hamburger Kunsthalle angekündigt habe, geht es heute los mit der neuen Serie “Kunst & Kind”.
Ich selbst habe Kunstgeschichte studiert und bin früher leidenschaftlich gerne ins Museum gegangen. Seit der Mausejunge da ist, habe ich das leider kaum noch geschafft. Das mag zum Einen natürlich an der fehlenden Zeit liegen (das kennt ihr sicher alle). Zum Anderen, kann man sich als Mama definitiv etwas Entspannteres vorstellen, als mit Sack und Pack und Kind ins Museum zu gehen.

Könnt ihr euch einen Museumsbesuch mit Kleinkind vorstellen? Ständig muss man aufpassen, um nicht überall mit dem Kinderwagen gegen zu fahren. Die Blicke der anderen Besucher, wenn die Kleinen schreien. Einen ruhigen Platz zum Stillen findet man natürlich auch nicht. Und mit größeren Kindern, wird es noch schlimmer. Ich kann mir gut vorstellen, wie ich mit meinem Anderthalbjährigen durchs Museum renne, nur am “Stop” und “Halt” schreien bin, damit er nichts kaputt macht oder mit seinen Blaubeer- und Bananen-Händchen alles anpatschen will.

Nein, Entspannung und ungestörter Kunstgenuss sehen wirklich anders aus! Das Museum scheint einfach keine besonders Kinder freundliche Umgebung zu sein. Aber warten bis er die Ernsthaftigkeit des Kulturbetriebs versteht, um endlich mal wieder ins Museum zu gehen, will ich auch nicht. Außerdem soll er doch Spaß an Kunst und Kultur entwickeln und die Museumsbesuche nicht als schrecklich öde Lernveranstaltung in Erinnerung behalten.

Aus diesem Grund möchte ich in dieser Serie Angebote vorstellen, die es ermöglichen, Kunst und Kind miteinander zu verbinden. Gestartet wird mit der Hamburger Kunsthalle.

Die Freunde der Kunsthalle bieten einen richtig tollen Service für alle kunstinteressierten Mamas und Papas an. Das Ganze nennt sich VaterMutterKunst und sorgt einmal im Monat dafür, dass Eltern sich die aktuelle Ausstellung in Ruhe anschauen können.

An sich ist das nichts Besonderes. Aber bei dieser Führung ist für alles gesorgt, was frisch gebackene Eltern so brauchen, um den Museumsbesuch entspannt genießen zu können: Stillmöglichkeiten, Abstellmöglichkeiten für den Kinderwagen, Wickeltisch,… Und da alle anderen auch mit Kind unterwegs sind, braucht man sich bei der nächsten Schreiattacke nicht mit hochrotem Kopf ins Freie flüchten, sondern kann mit Verständnis statt empörten Blicken rechnen.

Die nächste Führung durch die aktuelle Ausstellung SPOT ON findet am 2. September 2014 von 11.00 bis 11.45 Uhr in der Hamburger Kunsthalle statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Weitere Infos zur Hamburger Kunsthalle gibt es hier.

Zum Angebot VaterMutterKunst geht’s hier weiter oder bei Facebook (facebook.com/groups/VaterMutterKunst).

 

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