Kleine Fluchten – Kurzurlaub


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Oh Mann, die letzten zwei Wochen waren wirklich hart. Viel Arbeit, ein nöliges Kind mitten im Entwicklungsschub und dazu noch die Steuererklärung, die unbedingt gemacht werden will. Die Tage sind lang, die Nächte zu kurz und die wenige Zeit, die man zum Durchatmen hat, reicht hinten und vorne nicht aus. Kennt ihr auch, oder?

Deshalb haben wir uns einen kleinen Kurzurlaub gegönnt, so richtig mit Familie, also Mama, Papa, kleiner Mann und sogar die Großeltern durften mitkommen.

 

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Da für mich zu einem richtigen Urlaub auf jeden Fall das Meer gehört, haben wir uns für die Ostsee entschieden. Von Hamburg aus ist das ja auch nur eine kurze Fahrt. Die Wahl fiel nach einigem Hin und Her auf Grömitz. Das sagt, denn meisten wahrscheinlich nicht besonders viel, aber von Timmendorfer Strand, das nur wenige Kilometer entfernt liegt, werden einige bestimmt schon gehört haben. Grömitz ist nicht besonders schick, fancy oder hip, dafür ist es für einen Familien-Kurzurlaub wirklich gut geeignet.

Die ersten beiden Tage hatten wir fantastisches Wetter und konnten die vielen Spielplätze in Grömitz voll ausnutzen. Ich war wirklich überrascht, wie viele neue und gut durchdachte Spielplätze es entlang der Strandpromenade gibt. Man findet wirklich alle paar Hundert Meter eine Gelegenheit zum Klettern, Rutschen, Toben oder Schaukeln. Der kleine Mann war hauptsächlich mit dem Laufrad unterwegs und legte tatsächlich am Tag mehrere Kilometer auf diese Weise zurück. Und das, obwohl er sonst nach zwanzig Metern oft schon keine Lust mehr hat.

 

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Und auch für die Eltern hat Grömitz einiges zu bieten. Besonders gut hat mir die Ostseelounge gefallen, die bei strahlendem Sonnenschein tatsächlich so etwas wie Mittelmeer-Feeling aufkommen lässt. Während der kleine Mann im Sand spielte, haben wir uns dort den Aperol Spritz schmecken lassen. Der Beachclub gehört übrigens zur Strandhalle, in der man ganz wunderbar essen kann.

Die ersten beiden Tage verbrachten wir dann auch hauptsächlich mit Strandspaziergängen und Spielplatzbesuchen. Das Wetter war aber auch wirklich spitzenmäßig. Ab Samstag wurde es leider immer regnerischer. Deshalb ließen wir uns auch vom kleinen Mann dazu überreden, mit dem rasenden Benno zu fahren, einem typischen Touri-Zug, der einen durch das doch recht überschaubare und umspektakuläre Grömitz chauffiert. Das gehört mit Sicherheit nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen und den kleinen Mann hätte ich mich mit Sicherheit nicht in dieses Gefährt gesetzt. Aber wenn das Kind selig ist, geht es einem selbst ja auch gut!

Den Sonntag nutzten wir noch für einen kleinen Ausflug nach Timmendorfer Strand, bevor es dann wieder nach Hause ging.

Übernachtet haben wir im ganz neuen a-ja Resort, direkt am Strand. Das Hotel wurde erst Mitte März 2015 eröffnet und war dementsprechend neu. Das Konzept des Boutique-Hotels ist ganz einfach: der Basispreis ist relativ günstig, enthält aber auch nur die Übernachtung. Wer mehr möchte, kann alles weitere in einzelnen Bausteinen dazu buchen. Wir haben uns für eine einfache Übernachtung mit Frühstück entschieden, ich habe mir im Hotel noch das Fitnesscenter dazu geholt.

 

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Das Schwimmbad konnten wir leider nicht ausprobieren, da es am letzten Wochenende noch nicht ganz fertig gestellt war.

Ich muss sagen, dass mir der Aufenthalt extrem gut gefallen hat. Das Zimmer war für uns drei ausreichend groß. Besonders toll fand ich die Zimmeraufteilung: Der Raum konnte mit Hilfe von Vorhängen in einen Wohn-, einen Schlaf- und den Eingangsbereich aufgeteilt werden. So konnten wir Erwachsenen im Bett noch lesen oder fernsehen, während der kleine Mann friedlich im Wohnbereich in seinem Bettchen schlief.

 

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Generell hatten wir überall im Hotel das Gefühl, auch mit Kind willkommen zu sein. Im obersten Stockwerk ist ein Restaurant, in dem man auch das Frühstück einnimmt, untergebracht. Hier gibt es einen extra Bereich für Familien, an den ein riesiges Spielzimmer mit wirklich hochwertigen Spielgeräten angrenzt. So konnte der kleine Mann auch mal laut sein und toben, ohne dass wir andere Gäste gestört hätten.

 

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Die Großeltern hatten übrigens ein Zimmer, das direkt an unseres grenzte und sogar mit einer Tür mit unserem verbunden war. So war es auch überhaupt kein Problem, noch einmal nach oben in die Bar zu gehen, während die Großeltern Babysitter spielten. Die Bar hat übrigens eine riesige Terrasse mit einem Wahnsinns-Blick über den Strand und die Lübecker Bucht.

Ach ja, für alle die noch ein bisschen mehr Entspannung brauchen, ist direkt ans Hotel das Nivea-Haus angeschlossen. Hier kann man sich mit Massagen und Kosmetik verwöhnen lassen. Ich habe mir eine 70-minütige Lomi Lomi-Massage gegönnt und bin danach wie auf Wolken in unser Zimmer gewandelt.

Unser Kurzurlaub war also ein voller Erfolg und ich kann Grömitz und das a-ja Resort nur weiterempfehlen.

 

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