Sponsored Post: Wie ich einmal ein Maxikleid kaufen wollte


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Ich liebe die Mode in diesem Sommer: lange Hippiekleider, schwingende Röcke mit Blumenprints oder Ethno-Mustern, Perlen, Spitze, Fransen. Die 70er lassen grüßen!

Vor allem die Maxikleider lassen mein Herz höher schlagen: ich sehe mich lässig-elegant in einem bodenlangen Traum barfuß am Strand entlang gehen. Der Wind weht sanft durch die Haare und bewegt den leichten Stoff hin und her. So viel zu meinen Träumen.

Ich begebe mich also auf die Suche nach dem perfekten Sommerkleid.

Es passiert mir selten, aber dieser Trend gefällt mir so gut, dass ich auf meinem Streifzug durch die Läden alle Nase lang stehen bleibe und ein weiteres Teil entdecke, das das Potential zum Lieblingsstück hat. Ich schlendere zwischen den Regalen hindurch und hänge mir alle paar Meter ein weiteres Kleidungsstück über den Arm. Von ganz schlicht bis zu farbenfroh und auffällig ist alles dabei. Noch bin ich sehr zuversichtlich: eines der vielen Teile wird mir schon passen!

Mittlerweile habe ich eine gute Auswahl getroffen. Mehr Kleider kann ich beim besten Willen nicht mehr tragen. Ich fühle mich ein bisschen wie ein Lastenesel. Es ist definitiv Zeit für die Umkleidekabine!

Das erste Kleid ist wie gewünscht ein Maxikleid mit tollen Ethno-Prints in erdigen Farben. Das Oberteil ist gesmokt, der Rest des Kleids, ein leichter Chiffon-Stoff, fließt elegant zu Boden. Zumindest solange das Kleid auf dem Bügel hängt. Sobald ich es anhabe, scheint es seine Eleganz schlagartig verloren zu haben: Der gesmokte Stoff schmiegt sich zwar schön an, allerdings ist er etwas fest und macht “obenrum” eher flach. Dafür endet der gesmokte Teil in der Taille und lässt meine Hüften so breit wirken, als ob ich gerade Zwillinge erwarten würde. An dieser Stelle erinnere ich an meinen Traum: lässig-elegant! So viel dazu.

Der Mut ist (noch) nicht verloren, ich starte Versuch Nr. 2. Ich brauche ein Kleid, das die Hüfte nicht so sehr betont. Also greife ich zu einem schlichten schwarzen Kleid mit einem kleinen Gürtel in der Taille. So schlecht sieht es gar nicht aus. Das Kleid liegt dank hohem Stretchanteil und schmalem Schnitt am Oberkörper etwas an, der Gürtel akzentuiert die Taille und ich wirke insgesamt nicht so füllig. Ein Blick nach unten zerstört die zarte Hoffnung auf einen eleganten Strandspaziergang im langen Kleid: der Saum ist mindestens 15 cm zu lang. Bei jedem Schritt trete ich drauf und sehe mich schon als Gespött der Leute durch den Sand stolpern.

Langsam macht sich Frustration breit. Ein Kleid probiere ich aber noch an! Ich entscheide mich für eines mit blauem Muster. Auch ein Gürtel ist dabei – beim letzten Kleid hat dieser ja durchaus gut ausgesehen. Ich ziehe mir das Kleid über und entdecke ein Unterkleid. Na gut, bei dem leichten und durchsichtigen Stoff wird das schon sinnvoll sein.

Der Blick in den Spiegel sagt etwas anderes. Es mag sein, dass Unterkleider unter weniger blickdichten Stoffen Sinn machen – an meinem Körper leider eher nicht. Ich sehe aus wie Tante Erna: der Stoff wölbt sich an allen Ecken und Enden und leider auch an den besonders unvorteilhaften Stellen und ich fühle mich kein bisschen “Hippiesk” oder frei, sondern um gute dreißig Jahre gealtert. Wie eine kleine altmodische Frau ohne Beine. Ich gebe meinen Versuch, ein schönes und elegantes Kleid zu kaufen, auf.

Merke: für alle Menschen, die eine Körpergröße von 1,70 m unterschreiten und dabei mehr als 60kg wiegen, sind Maxikleider keine passende Kleiderwahl (jedem, der den genannten Kriterien entspricht und trotzdem diese wunderbaren Kleidungsstücke tragen kann, gilt an dieser Stelle mein uneingeschränkter Neid).

Der Tag danach: Nach meinem frustrierenden Erlebnis war ich abends noch online bei Jeans Fritz shoppen. Ich habe mich für einen Klassiker entschieden, der mir immer gut gefällt und auch steht: den Jeansrock. Der lässt sich mit allem kombinieren und ist daher wahnsinnig wandelbar (den 70er-Look macht er übrigens auch problemlos mit!). Und einen großen Vorteil hat er zusätzlich: ich kann bis zu den Knien ins Meer und er wird trotzdem nicht nass!

 

 

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Jeans Fritz.


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4 Gedanken zu “Sponsored Post: Wie ich einmal ein Maxikleid kaufen wollte

  • Eddy

    Gut das ich ein Mann bin…. Ach nee, ich dürfte das Maxikleid aus proportionstechnischen Gründen ohnehin nicht tragen (88kg x 168cm = 31,2 BMI = Adipositas = *sigh*)

    Öhm, und wo sind jetzt die Fotos von der Fritz-Jeans im Meer?

    • Mausemama Beitragsautor

      Ja, man hat es einfach nicht leicht mit den aktuellen Modetrends. Auch als Mann nicht (beruhigt mich ja irgendwie).

  • Jennifer Schrems

    hallo Nina, oh, dieser Post kommt richtig gut bei mir an:-) ich bin auch viel zu weiblich gebaut, als dass mir diese herrlichen Maxikleider stehen würden. So schade! Nur in der Schwangerschaft habe ich eines getragen – das hat den Bauch betont – aber damals wollte ich das ja;-) jetzt nicht ;-)
    Habe übrigens gerade den Jeansrock mit der Bordüre bei Jeans Fritz bestellt! Super Tipp!!!! Hoffe, er sieht gut aus (an mir….)

    Liebe Grüße

    • Mausemama Beitragsautor

      Hallo Jennifer,
      gut zu wissen, dass ich nicht die Einzige mit diesen Problemen bin!
      An Schwangeren sehen die Maxikleider ja auch echt toll aus! Ich habe es aber während der Schwangerschaft leider versäumt, mir so ein Kleid zu kaufen.
      Schön, dass dir der Jeansrock gefällt. Ich mag ihn auch echt gerne, weil er so vielseitig zu kombinieren ist.
      Liebe Grüße,
      Nina